Magnesium, was ist das?
Magnesium gehört zu den essentiellen Mineralstoffen für das reibungslose Funktionieren des Körpers. Es spielt eine entscheidende Rolle für unseren Stoffwechsel, wobei seine Vorteile sowohl für Energie, Fortpflanzung als auch für das Muskel-, Herz-Kreislauf- und Nervensystem notwendig sind. Da es nicht natürlich vom Körper produziert wird, muss Magnesium täglich über die Ernährung zugeführt werden.
Man findet es natürlich in vielen Lebensmitteln, die wir täglich konsumieren, aber auch im Mineralwasser! Es ist insbesondere in grünem Blattgemüse, Vollkorngetreide, Ölsaaten, Meeresprodukten (Algen, Fische, Meeresfrüchte), in Schokolade und Schalenfrüchten enthalten. Es ist zu wissen, dass der Körper eine begrenzte Aufnahmefähigkeit für Magnesium besitzt, daher ist es unnötig, diese Lebensmittel im Übermaß zu konsumieren, da es über den Stuhl ausgeschieden wird.
Die empfohlene tägliche Zufuhr hängt vom physiologischen Zustand der Person ab. Schwangere und stillende Frauen haben einen höheren Bedarf, während ein Kind eine geringere Zufuhr benötigt. Eine ausgewogene Ernährung deckt normalerweise diesen Bedarf, nämlich 380 mg für einen erwachsenen Mann und 300 mg für eine Frau.
Leider ist der Magnesiummangel eine der am weitesten verbreiteten Ernährungsdefizite in Frankreich. Dies lässt sich durch die Auslaugung der Böden, die Raffinierung der Lebensmittel, Stress oder auch durch den Konsum von Lebensmitteln wie Kaffee, Tee und Alkohol erklären, die seine Aufnahme blockieren und den Magnesiumbedarf des Körpers beeinflussen. Außerdem erlauben uns unsere Ernährungsgewohnheiten, die reich an verarbeiteten und raffinierten Lebensmitteln sind, nicht mehr, täglich eine zufriedenstellende Menge Magnesium aufzunehmen.
Welche Symptome hat ein Magnesiummangel?
Ein Magnesiummangel äußert sich meist durch Symptome wie Müdigkeit, Appetitlosigkeit oder auch Übelkeit. Es können auch Krämpfe und unwillkürliche Muskelkontraktionen auftreten, wie zum Beispiel zitternde Augenlider. Andere Symptome können bei längerem Mangel schwerwiegender sein: Bluthochdruck, Schwindel, Krämpfe, depressive Zustände… Daher können Nahrungsergänzungsmittel als erste Maßnahme nützlich sein, um Beschwerden durch Magnesiummangel vorzubeugen oder zu lindern.
Was sind die Superkräfte von Magnesium?
Bekämpft Stress und damit verbundene Muskelkrämpfe
Zwischen Stress und Magnesium besteht ein Teufelskreis, bei dem das eine das andere beeinflusst und umgekehrt. Bei Stressspitzen steigt die Menge an intrazellulärem Magnesium wegen seiner schützenden und regulierenden Wirkung, während dieses Mineral die Erregbarkeit des Nervensystems reduziert.
Ein Mangel würde dann zu einer Verschärfung der Stressreaktionen und deren Unempfindlichkeit führen. Es ist daher sehr wichtig, eine gute Magnesiumaufnahme aufrechtzuerhalten, um die Gesundheit angesichts des täglichen Stresses zu bewahren.
Verbessert den Schlaf
Magnesium trägt zu einem ruhigen und friedlichen Schlaf durch eine vielfältige Wirkung bei. Es wirkt auf die Nervenerregbarkeit durch Modulation des Nervensystems, auf die Muskelentspannung und auf die Produktion bestimmter Hormone wie Melatonin.
Indem es an der Freisetzung von Serotonin zur Reduzierung der Erregbarkeit beteiligt ist, beeinflusst Magnesium indirekt die Freisetzung von Melatonin, was ein schnelleres Einschlafen ermöglicht. Außerdem wird ein weiteres Hormon moduliert, das Cortisol. Magnesium hemmt dessen Freisetzung, um körperlichen Stress zu begrenzen und so einen besseren Schlaf zu fördern.
Erhält unsere Knochen- und Herz-Kreislauf-Gesundheit
Ein Magnesiummangel wird mit dem Auftreten von Herz-Kreislauf-Erkrankungen wie Bluthochdruck und Arteriosklerose in Verbindung gebracht. Magnesium spielt eine Rolle bei der Modulation des Tonus der Blutgefäße, des Blutdrucks und des Blutflusses, wobei es Menschen mit Bluthochdruck hilft und das Risiko für die Entwicklung bestimmter Herzkrankheiten reduziert.
Magnesium ist auch wichtig für seine Wirkung auf die Kontraktion der glatten Muskelzellen in Zusammenarbeit mit Calcium. Diese Verbindung findet sich auch bei der Knochenbildung, bei der Magnesium zur Gesundheit und Festigkeit der Knochen beiträgt.
Bekämpft Blutzuckerstörungen
Menschen mit Typ-2-Diabetes weisen oft Mängel auf, die durch eine geringe Aufnahme magnesiumreicher Lebensmittel, eine Hypomagnesiämie oder durch die Einnahme bestimmter Medikamente verursacht werden. Dieser Mangel ist nicht harmlos, denn neben den möglichen Symptomen kann er bestimmte Komplikationen des Diabetes verschärfen: Nierenerkrankungen, Erblindung, Amputationen…
Magnesium spielt eine entscheidende Rolle im Kampf gegen Diabetes, insbesondere durch seine Wirkung auf Enzyme, die mit dem Glukose- und Insulinstoffwechsel verbunden sind. Eine Supplementierung wird daher oft entweder durch eine spezifische Ernährung, reich an grünem Gemüse, Nüssen oder Samen, oder durch die Einnahme von Nahrungsergänzungsmitteln empfohlen. Diese Supplementierung könnte den Blutzucker und die Insulinsensitivität bei Diabetikern sowie bei übergewichtigen Personen verbessern.