Pflanzen besitzen kraftvolle beruhigende, entgiftende und belebende Eigenschaften. Sie werden seit der Antike als Tee oder Aufguss in der Phytotherapie, als natürliches Heilmittel und in der traditionellen Medizin verwendet, um alle Arten von Beschwerden zu lindern. Ihre Vorteile haben sich stets bewährt. Einige Minuten in einer großen Tasse heißem Wasser aufgegossen, geben die Pflanzen ihre Wirkstoffe frei und stimulieren unsere Ausscheidungsorgane. Nach der Festzeit wird dringend empfohlen, eine Teekur zu machen, um den Organismus bei seiner natürlichen Reinigungsarbeit zu unterstützen und die Vitalität wiederzuerlangen.
Um Verdauungsstörungen, aber auch Stress und Müdigkeit zu lindern, greifen Sie zur Phytotherapie: ein oder zwei Tassen pro Tag Ihres Lieblingsgetränks für eine erfolgreiche Entgiftung!
Mariendistel-, Schwarzer-Rettich- und Löwenzahntee zur Unterstützung der Leber
Die Leber ist das Entgiftungsorgan par excellence. Sie ist verantwortlich für die Filterung der im Blut enthaltenen Giftstoffe und deren Neutralisierung, um sie über den Darm oder den Harnweg auszuscheiden. Diese Pflanzen können durch ihren Reichtum an Mineralien und Wirkstoffen auf verschiedene Weise wirken:
- Indem sie die Gallensekretion erhöhen, die hilft, Fette besser zu verdauen und zu assimilieren, und eine Rolle als „Darmbesen“ spielt, der die Ablagerung von Abfällen verhindert.
- Indem sie helfen, die Leberzellen zu regenerieren oder die Entzündung des Lebergewebes zu reduzieren.
Lakritz-, Hibiskus- oder Rotulmentee zur Reinigung des Darms
Nachdem der Verdauungsprozess abgeschlossen ist, muss unser Darm die Nahrungsreste ausscheiden. Wenn unser Transit nicht richtig funktioniert, können diese Reste und Giftstoffe im Verdauungstrakt stagnieren. Dies kann zu Fäulnis- oder übermäßiger Fermentationsbildung führen, was sich oft durch einen Mangel an Vitalität, Hautunreinheiten oder Verdauungsbeschwerden äußert.
Diese Pflanzen helfen Ihnen dabei:
- Ihre gereizten Darmwände zu beruhigen
- Die Entzündung des Verdauungstrakts zu reduzieren
- Ihren Transit zu regulieren, um eine gute Ausscheidung zu erleichtern
Lindenholztee zur Stimulierung der Nieren
Die Nieren filtern und verdünnen die im Blut vorhandenen Giftstoffe und scheiden sie dann über den Urin aus. Lindenholz hilft, die Nierenfunktion zu stimulieren (es ist harntreibend) und erleichtert die Ausscheidung bestimmter Abfallstoffe wie Harnsäure, die für Gelenkentzündungen verantwortlich ist und sich oft nach exzessiven Perioden zeigt. Es trägt auch dazu bei, die Wassereinlagerung zu verringern.
Hier sind auch andere Pflanzen und ihre Vorteile: Der Sud aus Thymianblättern besitzt wichtige antiseptische Eigenschaften und wird bei Atemwegserkrankungen sowie Harnwegsinfektionen empfohlen. Kamille wirkt bei Angstzuständen, Verdauungsstörungen und Menstruationsschmerzen. Verbenentee wird wegen seiner entspannenden Eigenschaften empfohlen und zur Linderung prämenstrueller Schmerzen. Der Rooibos-Aufguss, auch roter Tee genannt, hilft gegen Allergien, Schlafstörungen, Ekzeme und gastrointestinale Beschwerden.
Als Tee oder Aufguss ist es möglich, ein köstliches koffeinfreies Getränk zuzubereiten, indem man die Pflanzen einzeln aufgießt oder mischt, um ihre Vorteile zu kombinieren. Um Pestizide zu vermeiden, wählen Sie immer Tees auf Basis von Pflanzen aus kontrolliertem Anbau, aus biologischem Landbau und vorzugsweise französischer Herkunft, erhältlich lose beim Kräuterhändler, im Bioladen oder als fertige Mischungen in Beuteln.
Und Sie? Was ist Ihre bevorzugte Detox-Pflanze?