Mit dem Herannahen des Valentinstags erfüllt sich die Atmosphäre mit Liebe und Leichtigkeit. Neue Dinge gemeinsam zu erleben, den Moment zu zweit zu genießen, ist die Gelegenheit zu verstehen, warum uns die Liebe so gut tut.
Was passiert in unserem Körper, wenn wir uns verlieben?
Die Schmetterlinge im Bauch, sagt Ihnen das etwas? Dieses Phänomen ist sehr häufig, wenn man sich verliebt, weil unsere Hormone angesichts dieser Welle von Emotionen etwas durcheinandergeraten. Sie werden kontinuierlich in unserem Körper produziert und reagieren empfindlich auf Ereignisse unseres Alltags, insbesondere auf einen Cocktail aus drei Hormonen: Adrenalin, Dopamin und Oxytocin, auch bekannt als "Glückshormone".
Das Adrenalin
Es wird als Reaktion auf ein stressiges Ereignis (körperliche Aktivität, intensive Emotionen usw.), indem es die Herzfrequenz erhöht, den Blutdruck und den Blutfluss, um dem Körper zu ermöglichen, im Notfall besser zu reagieren. Außerdem ist es verantwortlich für das Gefühl der Euphorie bei einem Date oder der Vorfreude, den Partner wiederzusehen.
Dopamin
Auch "Glückshormon" genannt, wird es von einigen unserer Neuronen produziert und ist die Grundlage für das Funktionieren des Belohnungskreislaufs. Es moduliert Gefühle und Wünsche wie eine Art Belohnung, um uns zu motivieren, das Verhalten zu wiederholen – mit anderen Worten, es macht uns "abhängig" vom Vergnügen oder in diesem Fall von der Anwesenheit des Auserwählten Ihres Herzens.
Das Oxytocin
Produziert von einem kleinen Teil des Gehirns, dem sogenannten "Hypothalamus", spielt sie eine wichtige Rolle bei der Aktivität der Belohnungsschaltkreise, indem sie mit dem Dopamin interagiert. Kontinuierlich im Körper produziert, trägt sie zur Stärkung sozialer Bindungen bei, indem sie Empathie, Altruismus und Vertrauen moduliert. Ihr Fluss wird durch Ereignisse wie einen einfachen Kuss oder Orgasmen ausgelöst, aber auch bei einer Geburt oder dem Stillen, die ihre Produktion in die Höhe treiben.
💡Der Belohnungskreislauf ist das Kontrollzentrum unserer Emotionen, Wünsche und Freuden, gesteuert durch Hormone wie Dopamin.
Über die Euphorie hinaus, die das Gefühl der Liebe erzeugt, treten Vorteile für den Körper auf, wie die Reduzierung von Stress oder die Verbesserung der Schlafqualität, wodurch Liebe gesundheitsfördernd wird.
Stress? Angst? Kann ich mich nicht erinnern.
Beim Auftreten eines Stress- oder Angstspiegels werden diese 3 Hormone vom Körper natürlich als natürliche Anti-Stressmittel produziert. Diese Hormonfreisetzung im Gehirn wird von der Liebe beeinflusst, die sie verstärkt produziert, sodass kein Platz für Stress und Angst bleibt. Dank ihnen verbessert sich das Herz-Kreislauf-System, der Körper entspannt sich mehr, was Muskelverspannungen vorbeugt und den Blutdruck im Körper senkt.
Liebe machen – welch ein Segen!
Abgesehen von Schmetterlingen im Bauch, süßen Worten oder Kuscheln werden die Vorteile der Liebe auch durch den aktiven Liebesakt gefunden. Neben seiner kalorienverbrennenden Wirkung fördert der intime Kontakt auch die Produktion schmerzlindernder Hormone, verbessert so den Schlaf, die muskel- und mentale Entspannung sowie die Freisetzung von Endorphinen, die als Schmerzmittel wirken, insbesondere zur Linderung von Migränesymptomen. Das Immunsystem wird ebenfalls durch den Austausch von Bakterien über den Mund gestärkt.
Unvermutete Effekte des „Zusammenlebens“
Neben dem allgemeinen Wohlgefühl, mit seinem Partner zusammenzuleben, wurden Studien durchgeführt, um dessen Auswirkungen auf die Gesundheit im Allgemeinen zu beobachten.
Tatsächlich hat das Leben als Paar Einfluss auf den Lebensstil der Partner. Wenn einer eine Ernährungs- und/oder Sportgewohnheit annimmt, ist der andere eher geneigt, diese Gewohnheit ebenfalls zu übernehmen.
Auf ähnliche Weise kann die Anwesenheit eines nichtrauchenden und gesunden Partners einen positiven Effekt haben, der zum Rauchstopp oder zur Verbesserung der Gesundheit des Partners führt.
Man hört manchmal, dass Liebe magische Wirkungen auf die Menschen hat, die sie berührt. Magisch? Vielleicht nicht, aber überraschend ist es auf jeden Fall! Studien haben gezeigt, dass das Zusammenleben und die Ehe die Lebensdauer der Partner verbessern können.
Warum also nicht einfach dem Rausch der Liebe hingeben?