Auch bekannt als "Ascorbinsäure", spielt Vitamin C eine entscheidende Rolle bei bestimmten Körperfunktionen. Als Schlüsselfaktor für eine gute Gesundheit erfahren Sie hier alles Wissenswerte über Vitamin C.
Was genau ist Vitamin C?
Es gehört zu den wasserlöslichen Vitaminen und hat die Besonderheit, dass es nicht im Körper gespeichert werden kann: Es muss daher täglich über die Ernährung aufgenommen werden. Außerdem gehört Vitamin C zu den empfindlichsten Vitaminen, da es lichtempfindlich ist, also empfindlich gegenüber Licht, Hitze und auch Sauerstoff (es wird daher durch Kochen oder längere Luftzufuhr beeinträchtigt).
Was sind die Quellen von Vitamin C?
Etwa 90 % der Vitamin-C-Zufuhr stammen aus Obst und Gemüse. Außerdem variiert der Vitamin-C-Gehalt von Frucht zu Frucht und Gemüse zu Gemüse, hängt aber auch von der Saisonalität ab. Es ist daher sehr wichtig, die Saisons zu beachten, um die bestmögliche Vitaminzufuhr zu gewährleisten.
Zu den vitamin-C-reichsten Quellen gehören Zitrusfrüchte, Guave, Kiwi, Schwarze Johannisbeere und Acerola, aber auch Gemüse (Paprika, Brokkoli, Kohl…) und Kräuter, insbesondere Petersilie, Thymian und Dill.
Welche Rollen hat dieses Vitamin?
Vitamin C ist an vielen Prozessen im Körper beteiligt, hier sind einige Vorteile dieses Vitamins:
Starke antioxidative und entzündungshemmende Eigenschaften
Vitamin C wirkt als starkes Antioxidans und Entzündungshemmer, indem es freie Radikale und Moleküle blockiert, die für die Oxidation und Entzündung unserer Zellen verantwortlich sind. Diese Wirkung kann insbesondere im Kampf gegen Krebs von Vorteil sein. Krebszellen sind nämlich defizitär in bestimmten Enzymen und Molekülen und daher empfindlicher als normale Zellen. Vitamin C beeinflusst dann die Empfindlichkeit dieser Zellen, um ihr Wachstum zu hemmen. Laut einigen Studien ist es auch eine wirkliche Unterstützung für die Chemotherapie und Strahlentherapie, was es zu einem bevorzugten Molekül im Kampf gegen Krebs macht.
Unterstützung des Immunsystems
Vitamin C hilft, eine Immunantwort gegen Krankheitserreger zu entwickeln und aufrechtzuerhalten, um Schäden am Organismus, insbesondere bei Infektionen, zu vermeiden. Durch die Vorbeugung dieser Infektionen stärkt Ascorbinsäure die angeborene und adaptive Immunität des Körpers.
Hilft bei der Kollagensynthese
Vitamin C ist unverzichtbar für die Kollagenproduktion. Indem es die Kollagenbildung durch seine Wirkung auf die Enzyme der Biosynthese fördert, spielt es eine wesentliche Rolle bei der Heilung des Bindegewebes. Ihre Kombination wird übrigens oft verwendet, um die Wirkung zu optimieren und die Aufnahme von Kollagen zu fördern.
In welcher Menge sollte es zugeführt werden?
Als wasserlösliches Vitamin muss Vitamin C täglich zugeführt werden, um die empfohlenen Tagesdosen einzuhalten und hängt vom physiologischen Zustand der Person ab: Alter (Säuglinge, Jugendliche), Geschlecht oder Schwangerschaft. Für einen Erwachsenen wird eine empfohlene Zufuhr von 90 mg pro Tag empfohlen, während für schwangere und stillende Frauen 110 mg pro Tag empfohlen werden.
Risiken von Mangelerscheinungen
Diese Zufuhr ist notwendig, um den Körper gesund zu erhalten. Leider können zahlreiche Umstände einen Vitamin-C-Mangel begünstigen: Krankheiten, Diabetes, Wachstum, Schwangerschaft, Rauchen… Die ersten Symptome eines Vitamin-C-Mangels sind ziemlich häufig, wie Müdigkeit, Reizbarkeit und ein Schwächegefühl. Bei schwererem Mangel kann das Auftreten von Skorbut beobachtet werden. Typisch für einen Vitamin-C-Mangel sind die vielen Symptome des Skorbuts: Appetitlosigkeit, Asthenie, Gelenkschmerzen, gastrointestinale und gynäkologische Blutungen, Haarausfall, Kraftverlust… Wenn es nicht rechtzeitig behandelt wird, können sich diese Symptome verschlimmern und Zähne oder Haut angreifen (Zahnverlust, Zahnfleischbluten, Hämatome, Blutergüsse…).
Trotz einer häufigen Hypovitaminose bleibt Skorbut selten. Es ist dennoch wichtig, Vorsichtsmaßnahmen zu treffen, damit es nicht dazu kommt. Dank einer ausgewogenen Ernährung und einer Supplementierung durch Vitamin-C-Nahrungsergänzungsmittel wird das Risiko eines Mangels an diesem Vitamin verringert.