Für diese vierte Folge haben wir Alexandra Dalu eingeladen.
Ärztin und Ernährungswissenschaftlerin, spezialisiert in vielen Bereichen, ist Alexandra auch Vortragende, Gesundheitskolumnistin für verschiedene Gesundheits- und Radiosendungen und Autorin von zwei Büchern bei den Éditions leduc „Vive l’alimentation cétogène“ und „Les 100 idées reçues qui vous empêchent d’aller bien“.
Heute spricht sie mit uns über die Auswirkungen des Schlafs auf unsere Stimmung, unser Gewicht, unsere Konzentration und unsere Gesundheit im Allgemeinen. Von der Ernährung über Meditation bis hin zum Nickerchen, ätherischen Ölen oder der Schlafumgebung gibt sie uns alle ihre Ratschläge, um besser schlafen zu lernen.
Schlaf hat eine positive Auswirkung auf alles!
Menschen, die gut schlafen, haben ein besseres Immunsystem, eine bessere Gesundheit, einen besseren Schutzschild gegen Infektionen, Krankheiten im Allgemeinen und altern besser.
Wussten Sie das? Je mehr Hormone aus der Testosteronfamilie Sie haben, desto mehr gute Muskelfasern besitzen Sie und desto besser schlafen Sie. Tatsächlich ermöglichen Muskeln uns, geistig und körperlich unabhängig zu sein. Das Ergebnis: Ein muskulöses Gehirn ist ein muskulöser Körper und umgekehrt. Für Menschen, die keine Sportbegeisterten sind, reichen 10 Minuten Sport pro Tag aus.
Was ist ein guter Schlaf?
Statistisch gesehen liegt die ideale Dauer einer guten Nacht zwischen 7 und 8 Stunden. Es gibt jedoch Menschen, die weniger schlafen, und Menschen, die mehr schlafen. Ein guter Schlaf bedeutet einfach, ohne Wecker und voller Energie aufzuwachen. Von schlechtem Schlaf spricht man, sobald Einschlafinsomnie und häufige nächtliche Erwachungen auftreten. Außerdem kann eine schlechte Schlafqualität zu Gewichtszunahme führen. Der Grund: Die Hormone, die das Hungergefühl auslösen, werden in größerer Menge produziert.
Um sich besser kennenzulernen, ist es wichtig, sein genetisches Programm zu kennen. Es gibt zwei:
- Das genetische Programm der Kurzschläfer: Menschen, die spät ins Bett gehen, früh aufstehen und bis spät in die Nacht leistungsfähig sind.
- Das genetische Programm der Langschläfer: Menschen, die vor Mitternacht ins Bett gehen und es leichter haben, morgens früh aufzustehen.
Wir können nicht jeden Tag unseres Lebens gut schlafen, aber wenn man oft müde ist, empfiehlt Alexandra eine Phasenanpassung: das heißt, wieder lernen, vor Mitternacht ins Bett zu gehen. Wenn dies unseren Alltag beeinträchtigt, sollte man nicht zögern, einen Schlafapnoe-Test beim HNO-Arzt machen zu lassen.
Die Ratschläge von Dr. Dalu für guten Schlaf:
- Vermeiden Sie Alkohol, der das Schlafhormon zerstört
- Reduzieren Sie zu üppige Abendessen, die die Körpertemperatur erhöhen
- Entfernen Sie Proteine, die Dopamin erhöhen und Aktivität auslösen
- Bevorzugen Sie ballaststoffreiche Stärke (Hülsenfrüchte), die Heißhungerattacken vermeiden
- Vermeiden Sie Stimulanzien: Detox-Tee, Tabak, Kaffee, entkoffeiniert
- Senken Sie die Körpertemperatur (Raum kühlen)
- Schalten Sie alle Lichter und Nachtlichter aus
- Verwenden Sie ätherische Öle (Orangenblüte, Bitterorange, Lavendel)
Hinweis: Ätherische Öle werden für schwangere Frauen vermieden.
Warum hat man nach dem Mittagessen Schlafbedürfnis?
- Natürliche Müdigkeit: die am Ende des Tages nach der Arbeit auftritt.
- Pathologische Müdigkeit: der berühmte „Durchhänger“, verursacht durch Hypoglykämie, der oft nach einem zu schnellen und zu üppigen Mittagessen auftritt.
Ratschlag: Für diejenigen, die keine Zeit zum Mittagessen haben, wählen Sie eine flüssige Ernährung (Gemüsesaft, Obst), um die Verdauung zu erleichtern.
Wie steht es mit dem Nickerchen?
Das Nickerchen ist gut für Menschen, die einen echten gesundheitlichen und leistungsbezogenen Nutzen daraus ziehen (nicht länger als 20 Minuten). Es ist jedoch für Schlaflose kontraindiziert und kann für Menschen, die nachts arbeiten, um tagsüber Familienleben zu haben, zu lang sein.
Zum Schluss hat sich Alexandra dem Spiel gestellt und unsere Fragen des „Quizz Tonic“ (schnelle Fragen-schnelle Antworten) beantwortet:
- Ein Buch zum Empfehlen: „Der Feuersturm der Eitelkeiten“ von Tom Wolfe
- Ein Ort zum Ausruhen: Auf dem Sand…
- Eine Handlung direkt nach dem Aufwachen: Das Fenster öffnen und frische Luft schnappen
- Ein Lebensmittel, das man immer im Schrank haben sollte: Sardinen!
- Eine Aktivität zur Entspannung: Musik hören und lachen
- Ein letzter Rat: Setzen Sie sich kurzfristige Projekte (Woche für Woche) und lernen Sie zu relativieren, um immer etwas Schönes im Leben zu finden
Wenn Sie ihre Ratschläge geschätzt haben, finden Sie Alexandra auf ihrem Instagram-Account @dralexandradalu, in ihren beiden Büchern „Vive l’alimentation cétogène“ und „Les 100 idées reçues qui vous empêchent d’aller bien“ bei den Éditions leduc und in der Praxis, indem Sie direkt auf ihrer Website einen Termin vereinbaren.
Viel Vergnügen beim Zuhören!
Bis nächste Woche, um Ihnen neue konkrete Schlüssel zu geben, die Sie in Ihrem Alltag anwenden können.
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