Les bienfaits d’une alimentation à IG bas - Epycure

NUTRITION Die Vorteile einer Ernährung mit niedrigem glykämischen Index

Paul-Etienne Jacob PAUL-ETIENNE JACOB

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Der glykämische Index (GI) misst die Geschwindigkeit, mit der die in Lebensmitteln enthaltenen Zucker oder Kohlenhydrate aufgenommen werden. Ein hoher glykämischer Index bedeutet, dass der Verzehr des Lebensmittels unmittelbar danach einen Blutzuckerspitzenwert verursacht, während ein niedriger glykämischer Index eine langsame und allmähliche Aufnahme der Kohlenhydrate impliziert. Studien zeigen heute, dass eine gesunde Ernährung eine Ernährung mit niedrigem GI sein sollte. Hier sind die Hauptgründe dafür:

 

 

Kurzfristig: Sie stabilisiert unser Energieniveau

Der Glukosespiegel (oder Zucker) im Blut muss immer konstant bleiben. Wenn wir ihn durch den Verzehr von Lebensmitteln mit hohem GI übermäßig erhöhen, reagiert der Organismus mit der Ausschüttung von viel Insulin, einem Hormon, das den überschüssigen Zucker in unsere Zellen bringt, damit sie Energie produzieren, und das den Blutzuckerspiegel dadurch abrupt senkt. Es folgt eine „reaktive Hypoglykämie“, der berühmte Leistungseinbruch nach dem Essen: starkes Müdigkeitsgefühl, Abnahme des Tonus, Konzentrationsmangel, Stress und Angst und... Verlangen nach Süßem. Zucker ruft Zucker hervor, also Vorsicht vor dem Teufelskreis!

 

Mittelfristig: Sie begrenzt die Gewichtszunahme

Wenn diese durch die Aufnahme von Kohlenhydraten erzeugte Energie nicht sofort genutzt wird, schüttet der Körper ein Hormon, Insulin, aus, das den überschüssigen Zucker für zukünftigen Bedarf speichert, zuerst in der Leber, dann in den Muskeln (vorausgesetzt, man hat genug Muskelmasse!) und schließlich in Form von Fett. Sie haben es verstanden: Ein zu hoher und zu regelmäßiger Konsum von Lebensmitteln mit hohem GI fördert die Gewichtszunahme.

 

Langfristig: Sie reduziert das Risiko von Diabetes und Herz-Kreislauf-Erkrankungen

Der regelmäßige und wiederholte Verzehr von Lebensmitteln mit hohem GI zwingt unsere Bauchspeicheldrüse, massiv Insulin zu produzieren. Nach und nach kann sie erschöpfen, was zur Entwicklung von Krankheiten wie Typ-2-Diabetes und zu einem Anstieg der Risiken für Herz-Kreislauf-Erkrankungen und chronische Entzündungen führt.

In der Praxis:

Meiden Sie stark verarbeitete Produkte, die zu viele versteckte schnelle Zucker enthalten, konsumieren Sie Vollkorngetreide und -mehle und achten Sie darauf, immer Ballaststoffe, hochwertige Proteine und gute Fette auf Ihrem Teller zu haben. Sie alle verlangsamen die Zuckeraufnahme und senken somit den GI Ihrer Mahlzeit.

 

 

Quellen: Der neue GI-Diät, Angélique Houlbert und Elvire Nérin

Paul-Etienne Jacob
PAUL-ETIENNE JACOB

Geschäftsführer, Epycure