Unsere wissenschaftlichen Referenzen
Nopal, eine Faser mit nachgewiesener Wirksamkeit
Nopal ist nicht nur eine traditionelle Pflanze. Seine Wirkung auf die Aufnahme von Nahrungsfetten wurde in mehreren strengen klinischen Studien untersucht, mit reproduzierbaren und dokumentierten Ergebnissen.
Studie 1 — 3,5× mehr ausgeschiedene Fette
Randomisierte, doppelblinde, placebokontrollierte Crossover-Studie — 45 Tage
20 gesunde Freiwillige (7 Männer, 13 Frauen, 29–56 Jahre) erhielten täglich 2 g Nopalfasern (500 mg × 3 Mahlzeiten), während die Kontrollgruppe über eine standardisierte Ernährung (85 bis 115 g Fett/Tag) ein Placebo erhielt.
Ergebnis: Die Teilnehmenden, die Nopal konsumierten, schieden 3,5-mal mehr Fett über den Stuhl aus als die Placebogruppe (15,11 g gegenüber 4,33 g, p < 0,001), entsprechend einem Stuhlfettanteil von 15,79 % gegenüber 4,56 %. Es wurden keine Nebenwirkungen berichtet.
Studie 2 — Auswirkungen auf das metabolische Syndrom
Randomisierte, doppelblinde, placebokontrollierte Studie — 6 Wochen
68 Frauen mit metabolischem Syndrom erhielten 6 Wochen lang nach den Mahlzeiten 1,6 g Nopal. Am Ende der Studie:
- 39 % der Teilnehmerinnen erfüllten die Kriterien des metabolischen Syndroms nicht mehr
- Der HDL-C-Wert („gutes Cholesterin“) stieg bereits ab Tag 14 um +4,3 %und nach 6 Wochen um +3,2 %, während die Placebogruppe einen Rückgang verzeichnete
Meta-Analyse — Überblick über 4 klinische Studien
Systematische Übersicht randomisierter kontrollierter Studien (Nutrition Research, 2014)
Die kombinierte Analyse von 4 klinischen Studien zur Nopal-Supplementierung zeigte:
- Signifikante Verringerung des BMI : −0,69 kg/m² (p = 0,0003)
- Verringerung des Körperfettanteils : −1,02 % (p < 0,0001)
- Verringerung des Gesamtcholesterins : −4,77 mg/dL (p = 0,04)
- Günstige Auswirkungen auf den diastolischen Blutdruck (p < 0,00001)
Wirkmechanismus
Nopalfasern wirken über zwei sich ergänzende Mechanismen. Einerseits ermöglicht ihre poröse Struktur ihnen, einen Teil der Nahrungsfette und -zucker im Verdauungstrakt physisch zu binden und so deren Übertritt in den Blutkreislauf zu begrenzen. Andererseits quellen sie bei Kontakt mit Wasser im Magen auf, verlangsamen die Magenentleerung und verlängern das Sättigungsgefühl – und helfen so, den Appetit zwischen den Mahlzeiten besser zu kontrollieren.
Präklinische Daten deuten außerdem auf eine positive Wirkung auf das Darmmikrobiom (Modulation der bakteriellen Vielfalt) und auf Entzündungsmarker hin.
Unsere Formel
96 % Inhaltsstoffe natürlichen Ursprungs · Vegan · Glutenfrei · Laktosefrei · Gentechnikfrei · Hergestellt in Frankreich · B Corp-zertifiziert
Quellen: