Heute im Club Bonheur empfangen wir Sophie Pihan
Sophie Pihan, Heilpraktikerin, spricht mit uns über Hormone. Wer sind sie? Wie wirken sie auf unseren Körper, unsere Stimmung, unsere Fitness? Sophie gibt Ihnen ihre kleinen Tipps, um hormonelle Störungen zu vermeiden und um mit unseren Hormonen zusammenzuarbeiten.
Was sind Hormone?
Sie sind chemische Botenstoffe, die unseren Organen und Geweben Befehle geben. Hormone geben einem Organ den Befehl, Verdauungszellen zu produzieren, den Schlaf zu fördern, den Blutzuckerspiegel zu regulieren usw.
Was sind die Ursachen für eine hormonelle Störung?
Es ist ziemlich komplex, wie Sophie sagt, denn es kann mehrere Ursachen haben und oft mehrere Ursachen gleichzeitig. Es kann zusammenhängen mit:
- die Ernährung, wenn sie gestört ist oder nicht zu uns passt,
- bei einer Verdauungsentzündung, wenn bestimmte Mineralien, die für den Hormonstoffwechsel essentiell sind, schlecht aufgenommen werden,
- bei Stress, der enorme Auswirkungen auf die Hormone hat
- bei Schlafmangel
- bei endokrinen Disruptoren
Was sind endokrine Disruptoren?
Zunächst einmal sind sie überall, überwiegend in der Ernährung: in Fertiggerichten, Zusatzstoffen, Pestiziden, im Wasser. Einige sind weniger bekannt und können in Beschichtungen von Kochutensilien, Möbelbeschichtungen, Farben, Flammschutzmitteln usw. vorkommen. Das ist sehr umfangreich, aber man muss sich bewusst machen, dass sie Teil unseres Lebens sind und daher versuchen, sie im Alltag so weit wie möglich zu begrenzen.
Was sind deine Alltagstipps, um etwas mehr Kontrolle über diese Hormone zu haben?
Sophie versichert uns, dass es viele Dinge gibt, die man tun kann! Zuerst sollte man dem Hormonsystem so viele Mineralien und Nährstoffe wie möglich zuführen, denn Hormone und ihre Transporter stammen größtenteils aus Fettsäuren oder Proteinen. Daher sollte man auf eine Ernährung achten, die reich an guten Fettsäuren und Proteinen ist. Die guten Fettsäuren sind Omega-3 und Omega-6, die guten Proteine: Eier, pflanzliche Proteine, Hülsenfrüchte usw.
Wir können auch versuchen, unseren Stress im Alltag mit Hilfe der Naturheilkunde zu bewältigen. Wir gönnen uns täglich 5-6 Minuten Ruhe mit Atem- und Meditationsübungen. Man muss auch lernen, langsamer zu machen, das ist wirklich eine tägliche Lebenshygiene.
Was sind genau deine naturopathischen Tipps?
Zunächst regelmäßig adaptogene Pflanzen konsumieren: in Kuren und ziemlich täglich. Das sind Pflanzen, die unserem Körper wirklich helfen, Stress auf natürliche und physiologische Weise zu bewältigen. Rosmarin wirkt tonisierend und entgiftend auf die Leber, sibirischer Ginseng, heiliger Basilikum und Eleutherococcus sind genau in den Gummies Stress und Schlaf enthalten.
Man kann auch 1 bis 2 Kuren pro Jahr machen, um die Reste der endokrinen Disruptoren auszusaugen. Zum Beispiel kann eine Kur mit Pflanzenkohle sehr interessant sein. Man sollte sich jedoch gut bei seinem Arzt informieren, wenn man bestimmte Medikamente oder die Pille nimmt.
Massagen helfen auch wirklich dabei, abzuschalten, Stress abzubauen und die Durchblutung unseres Körpers anzuregen. Es gibt auch viele Superfoods, die wir in unsere Ernährung aufnehmen können. Zum Beispiel sind Algen reich an Mineralien, Jod und Proteinen. Brennnessel ist ebenfalls sehr remineralisierend, man kann sie als Tee oder Pulver einnehmen.
Ein letzter Rat?
Wir gehen es langsam an, versuchen nach und nach einige Lebensmittel mit endokrinen Disruptoren zu vermeiden. Man darf nicht in Panik geraten und sollte freundlich und geduldig mit sich selbst sein.
Zum Abschluss gibt uns Sophie Pihan ihre Tipps und Empfehlungen, indem sie beim „Quizz tonic“ (mit schnellen Fragen und schnellen Antworten) mitmacht:
- Ein Buch, das ich empfehlen kann: Mon corps au pays des merveille von Clara Naudi
- Ein Lebensmittel, das man immer im Schrank haben sollte? Algen
- Eine Lieblingspflanze? Kamille, die bei Verdauungsstörungen, Angstzuständen und Schlafproblemen hilft
- Ein Ort zum Entspannen? Am Meer
- Die nächste Person, die interviewt wird? Christelle Diaz
- Ein letzter Rat für die Zuhörer? Sich nicht schuldig fühlen
Finde Sophie auf Instagram @sophie_pihan und auf ihrer Website https://www.sophiepihan.com/ .
Ausgezeichnetes Zuhören!
Wir sehen uns nächste Woche wieder für eine neue Folge des Club Bonheur.
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