3 clés pour lutter contre le syndrome de fatigue chronique - Epycure

BIEN-ETE 3 Schlüssel zur Bekämpfung des chronischen Erschöpfungssyndroms

Solène Senejko SOLÈNE SENEJKO

2 Minuten Lesezeit

Das Chronische-Fatigue-Syndrom (CFS), auch myalgische Enzephalomyelitis genannt, ist eine Erkrankung, über die wir nur sehr wenige Informationen haben, da kein biologischer Marker ihre Diagnose ermöglicht. Dennoch betrifft sie weltweit zwischen 17 und 24 Millionen Menschen, darunter fast 280.000 in Frankreich, und kann im Alltag zu erheblichen Einschränkungen führen. In diesem Artikel geben wir einen Überblick über diese noch wenig bekannte Erkrankung.

Was ist das Chronische-Fatigue-Syndrom?

Das Chronische-Fatigue-Syndrom (CFS) ist eine komplexe multisystemische Erkrankung, die durch eine intensive und anhaltende Erschöpfung gekennzeichnet ist, die sich durch Ruhe nicht bessert und schwer genug ist, um das Aktivitätsniveau der betroffenen Person deutlich zu reduzieren. Im Gegensatz zu gewöhnlicher Müdigkeit verschwindet die mit CFS verbundene Erschöpfung nicht durch Schlaf oder Ruhe und kann sich durch körperliche oder geistige Anstrengung verschlimmern (ein Phänomen, das als „Post-Exertional Malaise“ bezeichnet wird).

Für die Diagnose muss CFS seit mindestens 6 Monaten bestehen und von mindestens einem der folgenden Kriterien begleitet sein:

  • Kognitive Störungen (Konzentrationsschwierigkeiten, Gedächtnisverlust, „Gehirnnebel“)
  • Nicht erholsamer Schlaf
  • Orthostatische Intoleranz (Unwohlsein im Stehen)

Was sind die Ursachen des Chronischen-Fatigue-Syndroms?

Die Ursachen von CFS sind noch nicht vollständig verstanden, doch mehrere Faktoren scheinen beteiligt zu sein:

  • Virusinfektionen: In vielen Fällen entwickelt sich CFS infolge einer Virusinfektion (Grippe, infektiöse Mononukleose, COVID-19). „Long Covid“ weist zahlreiche Gemeinsamkeiten mit CFS auf.
  • Störungen des Immunsystems: Einige Studien haben bei Patienten mit CFS Anomalien des Immunsystems festgestellt, insbesondere eine chronische Aktivierung der Immunzellen.
  • Störungen des Darmmikrobioms: Neuere Untersuchungen deuten darauf hin, dass das Darmmikrobiom von Patienten mit CFS im Vergleich zu gesunden Menschen erhebliche Ungleichgewichte aufweist.
  • Anomalien des Energiestoffwechsels: Einige Studien haben bei Patienten mit CFS mitochondriale Funktionsstörungen festgestellt, was ihre eingeschränkte Fähigkeit zur ausreichenden Energieproduktion erklären könnte.
  • Psychologische Faktoren: Obwohl CFS keine rein psychosomatische Erkrankung ist, können psychologische Faktoren (Stress, Trauma, Angst) bei seinem Ausbruch oder seiner Verschlimmerung eine Rolle spielen.

Welche Symptome hat das Chronische-Fatigue-Syndrom?

Die Symptome von CFS sind vielfältig und können von Person zu Person unterschiedlich sein:

  • Intensive und anhaltende Erschöpfung, die sich durch Ruhe nicht bessert
  • Post-Exertional Malaise (Verschlimmerung der Symptome nach körperlicher oder geistiger Anstrengung)
  • Schlafstörungen (Schlaflosigkeit, nicht erholsamer Schlaf)
  • Kognitive Störungen (Konzentrationsschwierigkeiten, Gedächtnisverlust, „Gehirnnebel“)
  • Muskel- und Gelenkschmerzen
  • Kopfschmerzen
  • Licht- und Geräuschempfindlichkeit
  • Verdauungsprobleme
  • Orthostatische Intoleranz

Wie wird das Chronische-Fatigue-Syndrom behandelt?

Es gibt keine heilende Behandlung für CFS. Die Behandlung ist daher symptomorientiert und zielt darauf ab, die Lebensqualität der Patienten zu verbessern. Sie kann Folgendes umfassen:

  • Energiemanagement („Pacing“): eine Methode, bei der das Aktivitätsniveau an die aktuellen Energiereserven angepasst wird, um eine Post-Exertional Malaise zu vermeiden.
  • Kognitive Verhaltenstherapien (KVT): Sie können dabei helfen, bestimmte Symptome wie Angst oder Schlafstörungen zu bewältigen, ihre Wirksamkeit bei CFS ist jedoch umstritten.
  • Medikamente: Einige Medikamente können zur Behandlung bestimmter Symptome verschrieben werden, etwa Schmerzmittel gegen Muskelschmerzen oder Schlafmittel gegen Schlafstörungen.
  • Nahrungsergänzungsmittel: Bestimmte Ergänzungsmittel können den Energiestoffwechsel (CoQ10, L-Carnitin, B-Vitamine) und das Immunsystem (Vitamin D, Zink) unterstützen oder Entzündungen reduzieren (Omega-3, Curcumin).
  • Anpassung des Lebensstils: ausreichende Ruhe, ausgewogene Ernährung, Stressbewältigung und Vermeidung auslösender Faktoren.

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass das Chronische-Fatigue-Syndrom eine komplexe und noch nicht vollständig verstandene Erkrankung ist, die im Alltag zu erheblichen Einschränkungen führen kann. Wenn Sie vermuten, an CFS zu leiden, ist es wichtig, einen Arzt aufzusuchen, um eine Diagnose und eine geeignete Behandlung zu erhalten. Patientenorganisationen können ebenfalls eine wertvolle Quelle für Unterstützung und Informationen sein.

Solène Senejko
SOLÈNE SENEJKO

Ingenieurin Ernährung & Gesundheit